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Deutsche Meisterschaften Gerätturnen


Die 4 Berliner Starter

Matthias Fahrig

Philipp Boy

Fabian Hambüchen

Steve Woitalla

11.-12.09.2010 in der Max-Schmeling-Halle

Eine ganz besondere Atmosphäre erwartet die Besucher in der Max-Schmeling-Halle. Die Geräte stehen, wie international üblich, auf 80 cm hohen Podesten. Der Turnsport wird dadurch besonders eindrucksvoll präsentiert.


Die Deutschen Meisterschaften der Turnerinnen und Turner am 11./12. September 2010 in der Max-Schmeling-Halle gelten nicht nur als Generalprobe für die Turn-EM 2011 an gleicher Stelle, sie sind auch Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften im Oktober 2010 in Rotterdam.

Eine ganz besondere Atmosphäre erwartet die Besucher in der Max-Schmeling-Halle. Die Geräte stehen, wie international üblich, auf 80 cm hohen Podesten. Der Turnsport wird dadurch besonders eindrucksvoll präsentiert.

Bei den Männerwettbewerben stehen die Berliner (Phillip Sorrer, Brian Gladow, Viktor Weber, Jonas Rohleder) und die Cottbuser (Steve Woitalla, Philipp Boy) Turner mit im Mittelpunkt des Geschehens.

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Nach dem Höhenflug der Turner mit EM-Mannschaftsgold und fünf Einzelmedaillen im April dieses Jahres in Birmingham wird die Männerkonkurrenz dieser Deutschen Meisterschaften ein echter Hochkaräter. Erstmals seit Jahren gilt nicht allein Fabian Hambüchen als „Zugpferd“, vielmehr steht zunehmend der Hallenser Matthias Fahrig als erfolgreichster Turner der EM und „Erfinder“ eines schwierigen Elements – des „Fahrig“ – im Zentrum der Aufmerksamkeit. Neben ihm gewannen in Birmingham Marcel Nguyen, der Cottbuser Philipp Boy und Fabian Hambüchen EM-Medaillen. Zusammen mit Eugen Spiridonov, der ebenfalls im EM-Aufgebot stand, belegte dieses erfolgreiche Quintett Anfang Juli den zweiten Platz beim international hochkarätigen Turnier in Tokio hinter dem Team aus Japan.

Diese fünf Turner werden sicher auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin das Maß der Dinge sein und den Einzelmehrkampftitel sowie viele weitere Medaillen unter sich ausmachen.

Mögen diese Fünf als sichere Bank für Bundestrainer Andreas Hirsch gelten, so gibt es weitere acht bis zehn Turner, die sich um die sechste Position in der WM-Mannschaft bewerben. Eine komfortable Situation für den erfahrenen Berliner Coach, die zeigt, wie gut und konsequent bundesweit unter seiner Führung in den letzten Jahren gearbeitet wurde.

Auch die vier Turner des Berliner Stützpunktes – Brian Gladow, Viktor Weber, Philip Sorrer (alle SC Berlin) und Jonas Rohleder (Siegerländer KTV) - gehören zu dieser Gruppierung. „Hauptaugenmerk liegt für uns dabei auf dem Mehrkampf, in dem zwei Berliner Turner unter die Top Ten kommen sollten“, nennt Stützpunkttrainer Jens Milbradt das Ziel. Der 41-Jährige Berliner, einst selbst Nationalmannschaftsturner, leitet seit zwei Jahren die Geschicke der Berliner Spitzenturner. „Die besten Chancen dafür hat derzeit sicherlich Brian Gladow, der in diesem Jahr im März beim Weltcup in Doha Fünfter am Reck wurde und sich außerdem für die Japanreise der besten acht deutschen Turner im Juli qualifizierte“, so Jens Milbradt. Mit einem Platz unter den besten zehn Turnern bei den Meisterschaften in Berlin wäre wahrscheinlich auch eine Nominierung für die Endvorbereitung der deutschen WM-Mannschaft verbunden. Das wäre in jedem Fall eine wichtige Empfehlung für die Zukunft, selbst für jene, die dann nicht mit zur WM fahren werden.

In den sonntäglichen Finalwettkämpfen in der Max-Schmeling-Halle könnte einiges möglich sein aus Berliner Sicht. Jens Milbradt: „Einige Final- und wenige Medaillenmöglichkeiten sind durchaus vorhanden. Doch das steht nicht im Mittelpunkt unserer Vorbereitungen. Zuerst zählt der Mehrkampf!“

11.09. Mehrkampffinale der Männer ab 14.00 Uhr 

11.09. Mehrkampffinale der Frauen ab 18.00 Uhr
12.09. Gerätfinals Männer und Frauen, Beginn 13.00 Uhr


Tickets: www.btb.ticket-stern.de, Ticket-Hotline: 4430 4430
oder direkt HIER.

BTB/Presse; S. Schmeißer

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