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Yeon Jae Son ist die "Miss Turnier" 2011

An der beliebten Publikumswahl der Zeitschrift LEON* beteiligten sich in diesem Jahr wieder mehrere hundert Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Das Publikum wählte die 17-Jährige Koreanerin Yeon Jae Son mit großem Vorsprung zur „Miss Turnier“ 2011. Die sympathische Koreanerin hatte mit ihrem strahlenden Lächeln und ihrem Charme die Zuschauer begeistert. Auch ihre sportliche Leistung im heutigen Mehrkampf konnte sich sehen lassen: Sie wurde 12. des Mehrkampfs im Feld der 26 Starterinnen.

Auf Rang zwei der Sympathiewahl kam die Vorjahressiegerin Daria Kondakova aus Russland, auf Platz drei die 16-Jährige deutsche Gymnastin Laura Jung.

<<< "Miss Turnier" Yeon Jae Son mit Turnierdirektor Jens-Uwe Kunze und Pressechefin Sonja Schmeisser
26.08.2011: Vorfreude auf das Berlin Masters 2011

Pressetermin in der Max-Schmeling-Halle

„Berlin ist für mich ein besonderer Platz mit einem tollen Publikum. Wir werden einen sehr ernsthaften Wettkampf haben, denn es geht um die WM-Teilnahme und um die Olympiaqualifikation." So äußerte sich Evgenia Kanaeva, Olympiasiegerin und mehrfache Welt- und Europameisterin, beim heutigen Pressetermin in der Max-Schmeling-Halle. "Es ist für uns alle der letzte Start vor der WM, da wird jede versuchen, ihr Bestes zu geben."

Die vier russischen Teilnehmerinnen am Berlin Masters verkörpern die absolute Weltspitze in der RSG: Drei von ihnen sind mehrfache Welt- und Europameisterinnen, Alexandra Merkulova war im Vorjahr noch die weltweit erfolgreichste Juniorin.

<<< Nachwuchsgymnastinnen des RSG-Stützpunktes Berlin mit den weltbesten Gymnastinnen aus Russland Daria Dmitrieva, Daria Kondakova, Evgenia Kanaeva und Alexandra Merkulova (v.l.n.r.). Foto: Dirk Zimmermann

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In diesem Spannungsfeld von Vorfreude und großer Konzentration befinden sich auch die beiden jungen Gymnastinnen, die für den Deutschen Turner-Bund beim Berlin Masters an den Start gehen: „Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung und werden selber alles geben, um zunächst das Ticket für die WM zu bekommen und dort zu den Top 20 zu gehören. Das ist die Voraussetzung, um an den Olympischen Spielen in London teilnehmen zu dürfen", so Jana Berezko-Marggrander. Sie war wie Laura Jung im Vorjahr noch Juniorin, gemeinsam gewannen sie Bronze bei den JEM in Bremen.
Laura Jung ergänzte: "Es ist schon etwas anderes, jetzt bei den Erwachsenen zu starten. Die Konkurrenz ist größer und die Anforderungen sind höher. Aber ich denke, wir haben den Übergang mit unserem 11. Platz bei den Europameisterschaften im Mai in Minsk ganz gut gemeistert."

Beide werden nun morgen im Grand Prix Mehrkampf versuchen, in die Finals der besten Acht am Sonntag vorzudringen - und sich natürlich in der Öffentlichkeit und bei den Kampfgerichten für die WM zu empfehlen.

<<<< Laura Jung (links) und Jana Berezko-Marggrander starten morgen für den Deutschen Turner-Bund beim 11. Berlin Masters. Foto: Dirk Zimmermann

Im Pressegespräch betonte Turnierdirektor Jens-Uwe Kunze die Kontinuität des Berlin Masters, das in die 11. Runde geht und dieses Jahr einen besonderen Stellenwert für die Welt der Rhythmischen Sportgymnastik hat, denn es findet unmittelbar vor den Weltmeisterschaften in Montpellier, die gleichzeitig Olympiaqualifikation sind, statt. „Sehr froh sind wir, dass neben unseren 'Stammgästen' diesmal Gymnastinnen vieler anderer Länder vertreten sind wie etwa erstmals  Griechenland oder auch Australien, Südafrika und Korea.“

Heide Bruneder, Supervisor des Grand Prix Komitees, wies auf die zu erwartende Qualität des Berlin Masters hin. „Wir haben hier ein exzellentes Starterfeld, die Creme de la Creme der RSG. Diese Standortbestimmung vor der WM – und damit vor der Olympiaqualifikation – ist für alle Verbände und Gymnastinnen eine große Herausforderung.“